mercoledì 19 marzo 2014
Urkatastrophe: la Grande guerra di Herfried Münkler
Risvolto
Er fegte die alte Welt hinweg und haftet seit vier Generationen im
kollektiven Gedächtnis: der Große Krieg. Als Ausbruch aus einem
scheinbar stillstehenden Zeitalter der Sicherheit wurde sein Beginn am
1. August 1914 von vielen noch euphorisch begrüßt. An seinem Ende, im
November 1918, waren zu bilanzieren: 17 Millionen Tote, eine in Trümmer
gestürzte Weltordnung und ungestillte Revanchegelüste. Der Erste
Weltkrieg veränderte alles. Nicht nur betraten die USA und die
Sowjetunion die Weltbühne, auch die Ära der Ideologien und Diktaturen
begann, die zu Hitler und schließlich zum Zweiten Weltkrieg mit all
seinen Verwerfungen führte. Herfried Münkler schildert in seiner großen
Gesamtdarstellung diese «Urkatastrophe» des 20. Jahrhunderts, zeigt, wie
der Erste Weltkrieg das Ende der Imperien besiegelte, wie er
Revolutionen auslöste, aber auch den Aufstieg des Sozialstaats und der
Nationalismen förderte. Ein Zeitpanorama von besonderem Rang, das nicht
nur die politischen und menschlichen Erschütterungen vor Augen führt,
sondern auch zahlreiche Neubewertungen dieses epochalen Ereignisses
vornimmt. Wenn wir den Ersten Weltkrieg nicht verstehen, wird uns das
ganze 20. Jahrhundert ein Rätsel bleiben.
Andrea Galli Avvenire 19 marzo 2014
Andrea Galli Avvenire 19 marzo 2014
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